Gebotsschilder – wofür sind sie da und wann müssen sie hängen?

Überall dort, wo Sie ein Verhalten nicht nur empfehlen, sondern verbindlich vorgeben (z. B. PSA tragen, Zugang nur mit Schutz). Das Gebotszeichen ist dabei die klare Ansage – ohne langen Text, ohne Interpretationsspielraum.
Ganz wichtig in der Praxis: Die ISO 7010 legt das Piktogramm fest, die ASR A1.3 regelt die Umsetzung im Betrieb – inklusive der üblichen Größen über die Erkennungsweite.
Wer die ASR A1.3 „eins zu eins“ umsetzt, hat die Vermutungswirkung – sprich: rechtlich wird im Fall der Fälle angenommen, dass die Kennzeichnungspflichten korrekt erfüllt wurden.
Und bitte nicht mischen: alte und neue Symbolwelten gleichzeitig sorgen für Verwirrung – genau das will die Normenlogik vermeiden.
Wenn Sie sich bei der Größe orientieren wollen: Für Sicherheitskennzeichnungen nennt die ASR A1.3 typische Vorzugsgrößen nach Erkennungsweite – Ø 100 mm für ca. 5 m, Ø 200 mm für ca. 10 m, Ø 400 mm für ca. 20 m.
Wir bieten Ihnen die Größen 10 mm, 20 mm, 25 mm, 50 mm, 100 mm, 200 mm, 315 mm, 400 mm – damit Sie vom Gerät bis zur Halle sauber skalieren können.

Material & Vorteile – was im Alltag wirklich hält

Wir bieten Gebotsschilder bei Ihnen in diesen Materialien an – und jedes hat seinen klaren Zweck:

  • Klebefolie: Ideal für glatte Flächen. Wichtig: Untergrund glatt, fett- und staubfrei, sonst hält’s nicht dauerhaft.
  • Kunststoff 1 mm: Witterungsbeständiger Kunststoff, robust für den Alltag und klassisch für viele Innenanwendungen.
  • Magnetfolie: Wenn Sie flexibel bleiben müssen. Haftet auf Eisenuntergründen (z. B. Schaltschränke), lässt sich jederzeit wieder abnehmen.
  • Aluminium 1 mm: Wenn es langlebig und außenfest sein soll: Aluminium ist wetterfest und stabil – für dauerhafte Kennzeichnung.

Und ja: Sie bekommen Ihre Gebotszeichen als reines Piktogramm oder als Kombischild (Text + Symbol) – je nachdem, ob Sie rein visuell steuern wollen oder zusätzlich intern konkretisieren müssen.


Experten‑Montagetipp aus der Praxis

Montieren Sie Wandschilder dort, wo der Blick automatisch hinfällt: auf Augenhöhe (ca. 1,60 m) oder logisch im Zugriffspunkt (z. B. direkt vor dem Bereich, wo die Handlung beginnt).
Bei Deckenhängern, Fahnen- oder Winkelschildern zählt die „lichte Höhe“: Unterkante mindestens 2,20 m, damit nichts verdeckt wird und niemand dagegenläuft.
Bei Klebefolie gilt immer: Untergrund reinigen (fett-/staubfrei) – sonst ist das Schild nicht „schlecht“, sondern nur falsch verklebt.

FAQ

„Brauche ich Gebotsschilder wirklich nach ISO 7010?“

Wenn Sie wollen, dass es ohne Diskussion verstanden wird: ja. ISO 7010 definiert das Piktogramm, ASR A1.3 übernimmt es und macht es für Betriebe rechtssicher umsetzbar.

 

„Piktogramm oder Kombischild – was ist besser?“
Piktogramm ist die schnelle, klare Linie. Kombischild ist sinnvoll, wenn Sie intern zusätzlich konkretisieren müssen (z. B. welcher Schutz genau). Beides ist gängig – entscheidend ist, dass es am Einsatzort sofort passt.