Wie viele Laserklassen gibt es in der Norm EN 60825-1?

Die Norm EN 60825-1:2014 legt insgesamt sieben Laserklassen (Hauptklassen sind 1 bis 4) fest, um Lasersysteme und Laserprodukte entsprechend ihrem Gefährdungspotenzial zu klassifizieren. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Laserklassen:

Laser Klasse 1:

Laserprodukte der Klasse 1 gelten als sicher für normale Verwendung und stellen keine Gefahr für die Augen oder die Haut dar.

Laser Klasse 1M:

Diese Klasse ist spezifisch für Laserprodukte, die als sicher für die Augen betrachtet werden, aber eine Gefahr für das Auge darstellen können, wenn man optische Instrumente zur Betrachtung verwendet.

Laser Klasse 2:

Laserprodukte der Klasse 2 sind sichtbare Laser, die für das Auge im Allgemeinen sicher sind, wenn man sie kurzzeitig (weniger als 0,25 Sekunden) betrachtet.

Laser Klasse 2M:

Ähnlich wie Klasse 1M, jedoch für Laserprodukte der Klasse 2.

Laser Klasse 3R:

Laser der Klasse 3R können Augenverletzungen verursachen, das Risiko wird jedoch als geringer eingestuft als bei Lasern der Klasse 3B.

Laser Klasse 3B:

Laser der Klasse 3B können erhebliche Augen- und Hautverletzungen verursachen.

Laser Klasse 4:

Laser der Klasse 4 haben das höchste Gefährdungspotenzial und können schwerwiegende Gefahren für Augen und Haut darstellen.

Diese Einstufung ist von Bedeutung, um sicherzustellen, dass geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden und um Individuen vor potenziellen Gefahren durch Laserstrahlung zu schützen.


Material: Klebefolie oder Klebefolie mit Schutzlaminat – der Unterschied ist im Alltag spürbar

Für Laser-Aufkleber setzen wir auf Klebefolie, wenn es „einfach nur“ sauber beschriftet und dauerhaft kleben soll. Sobald Abrieb, Reinigungsmittel oder häufiges Wischen ins Spiel kommen, empfehlen wir Klebefolie mit Schutzlaminat. Das Laminat liegt wie eine transparente Schutzschicht über dem Druck und schützt vor UV-Strahlung, Abrieb und Feuchtigkeit. Ergebnis: kratzfester, wischfester, lösemittelbeständiger. Genau das ist im Maschinenumfeld oft der entscheidende Hebel, damit die Kennzeichnung nach Jahren noch lesbar ist.

Normgrößen für Standard-Laseraufkleber in gelb/schwarz

Für die Standardausführung liefern wir die typischen Formate: 26 × 52 mm, 52 × 105 mm, 74 × 148 mm sowie 140 × 200 mm. Diese Größen decken viele klassische Anwendungsfälle ab – vom kompakten Geräteaufkleber bis zur gut sichtbaren Kennzeichnung an Türen, Abdeckungen oder Schutzhauben.

Laserklassen sauber abbilden: von 1 bis 4 inklusive Zwischenklassen

Wir kennzeichnen nach Ihren Vorgaben für Laser Klasse 1, 1M, 1C, 2, 2M, 3R, 3B und 4. Wichtig ist dabei die klare Zuordnung auf dem Schild, damit beim Bedienen, Einrichten oder Warten keine Interpretationslücke entsteht. Wenn Sie eine Version benötigen, die im internationalen Umfeld eingesetzt wird, fertigen wir Laserschilder auch auf Englisch.

Experten-Montagetipp aus der Praxis:

So hält der Aufkleber, statt sich an der Kante hochzuarbeiten
Die beste Folie bringt nichts, wenn der Untergrund nicht vorbereitet ist. Reinigen Sie die Fläche gründlich, fettfrei, staubfrei, trocken. Kleben Sie nicht auf „handwarm-ölig“, sondern auf wirklich saubere Oberfläche. Achten Sie auf die Verarbeitungstemperatur: Bei vielen Klebefolien ist eine Verklebung erst sinnvoll, wenn der Untergrund nicht zu kalt ist. Drücken Sie die Kanten mit festem, gleichmäßigem Druck an. Genau dort fängt Ablösung in der Praxis an. Wenn Sie regelmäßig reinigen oder mit abrasiven Tüchern arbeiten, greifen Sie gleich zur Variante mit Schutzlaminat oder schützen Sie bestehende Aufkleber nachträglich mit Schutzfolien, statt später alles neu zu bekleben.

FAQ zu Laserbeschilderung

Welche Größe soll ich für meinen Laser-Aufkleber nehmen?

Nehmen Sie die Größe nach Sichtabstand und Textmenge. Standard ist schnell gelöst, bei mehr Inhalt oder zusätzlicher Kennzeichnung ist die Alternativgröße die sauberere, besser lesbare Lösung.

Wann brauche ich Schutzlaminat statt nur normale Klebefolie?

Immer dann, wenn die Kennzeichnung mechanisch belastet wird, häufig gewischt wird oder mit Reinigern in Kontakt kommt. Schutzlaminat hält den Druck sichtbar länger stabil und lesbar.